Freund Engelbert Guggenberger präsentierte sein unlängst erschienenes Buch „Rom. Streifzüge durch Stadt und Geschichte“ im Rahmen eines Vortrags beim Rotary Club Spittal. Mit großer Sachkenntnis und anschaulichen Bildern erläuterte er seine Herangehensweise: nicht die Fülle, sondern das „Optimum“ an Eindrücken und historischen Bezügen auszuwählen. Sein literarischer Rundgang durch die „ewige Stadt“ gliederte sich in drei Abschnitte: das antike, das christliche und das kulturelle Rom.
Im antiken Rom führte Guggenberger zu Kapitol, Palatin und Forum Romanum und zeigte, wie unmittelbar die Schauplätze römischer Geschichte bis heute erlebbar seien. Spielstätten wie das Kolosseum oder der Circus Maximus verdeutlichten die Dimensionen antiker Stadtkultur.
Im christlichen Rom widmete er sich der Peterskirche als architektonischem Bezugspunkt. Er beschrieb die Beiträge Bramantes, Michelangelos und Berninis und hob die Pietà sowie die Sixtinische Kapelle als zentrale Meisterwerke christlicher Kunst hervor.
Im kulturellen Rom veranschaulichte er die Renaissance anhand von Raffaels „Schule von Athen“ und skizzierte den Umbruch durch Caravaggio, dessen Licht‑Schatten‑Dramatik neue ästhetische Maßstäbe setzte.
Am Ende seines Streifzuges gelang es Guggenberger, so manche neue Begeisterung für die „ewige Stadt“ zu entzünden. Der große Applaus bestätigte dies eindrucksvoll. Viele nutzten anschließend die Gelegenheit, ein persönlich signiertes Exemplar des Buches zu erhalten.