Vom 18. bis 20. September 2026 fand das 64. Freundschaftstreffen der Rotary Clubs Belluno und Spittal an der Drau statt, welches sie nach Wien führte. Das Programm war dicht gefüllt mit kulturellen und kulinarischen Höhepunkten, die alle zu Fuß vom zentral gelegenen Ruby Lissi Hotel im 1. Bezirk erreichbar waren.
Nach der Anreise am Freitag, die für den RC Spittal per Bus mit einer Stärkung beim BB1-Heurigen in Bad Waltersdorf und für den RC Belluno per Flugzeug erfolgte, checkten die Teilnehmer im Hotel ein und genossen ein Willkommensgetränk an der Hotelbar. Der Nachmittag startete mit einem kurzen Spaziergang durch die Kärntner Straße.
„Mythos Mozart“ bot den Teilnehmenden im Kaufhaus Steffl ein hochmodernes, multimediales Immersionserlebnis. Auf rund 1.500 Quadratmetern wurde die Welt von Wolfgang Amadeus Mozart mit neuester Digitaltechnik, Projektionen, Animationen und Soundeffekten wiederbelebt. Die Besucher reisten visuell und akustisch direkt in das Wien des 18. Jahrhunderts, erlebten Mozarts historische Lebensstationen und tauchten tief in seine Musik sowie das Lebensgefühl seiner Epoche ein. Alternativ bot sich vor Ort die Gelegenheit, in der Sky Bar im 8. Stock bei einem Panoramablick über Wien zu verweilen.
Am Abend erwartete sie ein exklusives Kammerkonzert im „Sala Terrena" des Mozarthauses, dargeboten vom Mozart Ensemble. Der Tag fand seinen gemütlichen Ausklang bei einem gemeinsamen Abendessen im legendären „Kaffee Alt Wien", wo unter anderem Bio-Gulasch und Schnitzel serviert wurden.
Der Samstagvormittag stand ganz im Zeichen einer umfassenden launigen Stadtführung. In zwei Gruppen, auf Deutsch und Italienisch, besichtigten die Teilnehmer die Highlights des Wiener Zentrums, darunter die Hofburg. Eine Kaffeepause im traditionsreichen Café Sluka durfte dabei nicht fehlen.
Nach einer Stärkung zu Mittag in der „Feinkosterei Schwarzer Hirsch" mit einer kulinarischen „Tapas Reise durch Österreich" stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Die Rotarier nutzten die Zeit für Museumsbesuche, zum Flanieren in den Einkaufsstraßen, für eine Auffahrt auf die Türme des Stephansdoms oder um die Wiener Kaffeehauskultur zu genießen.
Der Höhepunkt des Tages war der traditionelle Galaabend im Restaurant Buxbaum, einem gut bewerteten Lokal im historischen Heiligenkreuzerhof. In verschiedenen gemütlichen Stuben genossen sie ein festliches Abendessen und ließen den Abend teilweise noch an der Hotelbar ausklingen.
Der Sonntag begann mit einem musikalischen Erlebnis: Der Teilnahme an der Messe in der Hofburgkapelle, die durch das Ensemble der Wiener Hofmusikkapelle und die Wiener Chormädchen musikalisch gestaltet wurde. Der Sonntagsgottesdienst am 20. September 2026 stellte einen historischen Meilenstein dar:
An diesem Sonntag feierten die Wiener Chormädchen ihr offizielles Debüt als fester Bestandteil der Wiener Hofmusikkapelle. Erstmals in der über 525-jährigen Geschichte der Hofmusikkapelle gestaltete ein reiner Mädchenchor die traditionsreiche Sonntagsmesse. Musikalische Darbietung: Gemeinsam mit dem Herrenchor und Mitgliedern des Orchesters der Wiener Staatsoper führten die jungen Sängerinnen Mozarts Missa brevis in B-Dur (KV 275) auf.
Frauenpower auf der Empore: Geleitet und dirigiert wurde das Ensemble von der Dirigentin Mirjam Schmidt. Die Wiener Chormädchen setzten damit ein starkes Zeichen für weibliche Präsenz und Exzellenz in einer jahrhundertelang männlich geprägten Tradition.
Nach dem Check-out im Hotel kamen alle Teilnehmer zu einem letzten gemütlichen Abschlussessen im legendären Griechenbeisl im Griechenviertel zusammen.
Mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck traten die Rotarier am Nachmittag die Rückreise an, teils gemeinsam im Bus bis zum Flughafen Schwechat.